Kalde Hungk

Schichtkuchen aus Butterkeksen und Schokolade – ungebacken, aus dem Kühlschrank, wie früher im Keller.

🥘 Speise · Desserts

Kalde Hungk – auf Hochdeutsch Kalter Hund – ist der süße Abschluss nach Suurbrode und Kölsch: ein Kekskuchen ohne Backofen, den man in Scheiben vom Teller nimmt und der auf der Zunge schmilzt.

Woher der Name kommt

Im Rheinland kennt man den Kuchen auch als Kellerkuchen: Früher stand die Form über Nacht im Keller, bis die Schichten fest wurden – kühl, fest, schnittreif. Kalt bleibt er auch heute im Kühlschrank.

Hungk ist der Hund – nicht weil einer mit im Teig steckt, sondern wegen alter Erklärungen: die Kastenform der Bergleute (»Grubenhunde«) oder die kalte, glänzende Oberfläche, die mancher mit einer feuchten Hundeschnauze verglich (Kalte Schnauze). Auf Kölsch heißt es einfach Kalde Hungk – und jeder Kölner weiß: Schokolade, Kekse, kein Ofen.

Was auf den Teller kommt

Wir schichten Butterkekse abwechselnd mit einer cremigen Schokoladenmasse – aus Kuvertüre, Sahne und dem typischen Kokosfett, das den Kuchen kühl und glatt macht. Mindestens einen halben Tag zieht er bei uns durch, damit die Kekse weich werden und die Masse sauber schneidet.

Eine große Scheibe – deftig-süß, ein Stück Kindheit und Nachkriegszeit zugleich. Dazu passt ein Kaffee, ein Cappuccino oder ein kurzer Espresso – oder, wer nach dem dritten Kölsch noch kann, ein kleines Kölsch zum Absacker.

Vegetarisch. Enthält Gluten, Milch und Eier.

Rezensionen


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Frisch zubereitet nach überliefertem Rezept